Wie die Grünonen und Eronen auf die Erde kamen (nach N. Poussin)

 

2013

Acryl auf Leinwand,
100 x 140 cm

 

Schlossgarten Erlangen,  2013, gallery print 80 x 120cm

 

 

Schlossgarten Erlangen,  2013, gallery print 80 x 120cm

 

 

Pecha Night Vol. XX im E-Werk Erlangen,
"Von Grünonen, Eronen und Thanatonen", eine Einführung (6 min 40 sec)

Während des Plenair-Aufenthaltes in Weliki Ustjug/ Russland

Thanatonen in Erlangen und bei Reims/ Frankreich

Duisburg

S-chanf im Engadin

Shanghai 2014

Von Grünonen und Eronen
Was geht vor, wenn ein Kunstwerk von einem Betrachter rezipiert wird, wenn Lust wahrgenommen wird?
Was passiert, wenn Künstler und Muse in Wechselwirkung treten?
In der Physik wird die Wechselwirkung zwischen verschiedenen Körpern durch den Austausch von sogenannten Wechselwirkungsteilchen beschrieben. Beispiele sind Gravitonen, Photonen und Gluonen.

 

Wechselwirkungen von Teilchen werden gerne in den übersichtlichen und teilweise sehr ästhetischen “Feynman Diagrammen” dargestellt.
Dieses beschreibt die Erzeugung eines Higgs-Bosons (H).

Kunst, Lust und Inspiration

lassen sich durch den Austausch von Grünonen und Eronen beschreiben.


Je nachdem wie Grünonen und Eronen sich koppeln zur Wechselwirkung, so können Aspekte der Kunst, der Lust und der Inspiration verstanden werden.
Grünonen und Eronen sind Fermionen und koppeln sich jeweils paarweise zu Bosonen (grün-grün, rot-rot oder grün-rot).

Wenn sich jemand mit einem Kunstwerk auseinandersetzt, so werden Grünonen ausgetauscht.


Durch diese Wechselwirkung wird das Erkennen und Erleben von Kunst bewerkstelligt.
Die Kommunikation zwischen dem Künstler und seiner Muse findet über den Austausch von Grünonen und Eronen statt.

Eronen sind die Wechselwirkungsteilchen der Lust und der Liebe. Immer wenn Lust empfunden wird, werden zwischen den Beteiligten Eronen ausgetauscht. Sie sind normalerweise unsichtbar aber trotzdem allgegenwä
rtig.

Grünonen und Eronen selbst sind keine Kunstwerke, sondern nur die Wechselwirkungsteilchen der Kunst, sowie der Lust und Inspiration.

 

 

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© Reiner F. Schulz