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... man spürt aber auch den puren Spaß am Gestalten - immer
mit großer Intensität und verblüffender Originalität
! Wer
sich aber darauf einlässt, das anfängliche Gefühl der
Verunsicherung oder Ratlosigkeit akzeptiert und sich frei macht von
seinen alten Sehgewohnheiten, der wird belohnt mit einem Feuerwerk von
Eindrücken, Gefühlen und - ja, sogar neuen Erkenntnissen.
..." |
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| "...
Die Farbe grün zieht sich als "roter Faden" durch das Werk.
Sie kann als Ölfarbe, grüner Gartenschlauch, US$ oder auch als
Fichtennadel erscheinen. "Wambusis", Soldaten, Homer Simpson und
Felle von Fabeltieren müssen grün sein, dadurch gewinnen sie eine
neue Qualität. Als Material kann alles Verwendung finden: z.B. Ölfarbe, Leinwand, Holz, Blattgold, Blei, Schneckenhäuser, Präservative, Stahlhelme usw.. Immer fällt der sensible Umgang mit den Materialien und ihren Eigenarten auf. Gegenständliches erscheint in ungewohntem Kontext - transformiert und leicht verfremdet wirkt an sich Vertrautes spannungsreich. Gerne verwendet der Künstler biomorphe Strukturen, teilweise mit groben Sarkasmus, teilweise mit einem Augenzwinkern. ..." "... Themen wie Krieg werden nicht ausgespart. Durch den Realismus der Darstellung sprechen die Weltkriegsbilder direkt an: verfremdet in grün, transzendiert durch Blattgold. Das Hauptmedium der visuellen Chronisten während der beiden Weltkriege war der Schwarz/ Weiss-Film, dementsprechend sind die Bilder WWI und WWII monochrom grün und "analog". Moderne Kriege werden digital dargestellt, mit hoher technischer Perfektion aber mit manipulierender Absicht. "CNN exclusive" lehnt sich an die Bildberichterstattung von CNN und ähnlichen Fernsehsendern an. Die eingesetzten Nachtsichtgeräte liefern grüne (!) Bilder, sauber in Bildpunkte zerlegt. Sieht man sich bei "CNN exclusive" die einzelnen Bildpunkte an, so lässt man sich von Ihnen ablenken und man erkennt nicht, um was es sich in Wirklichkeit handelt: einen Panzer, der wie in alten Wochenschauen in imperialer Manier - von links nach rechts - rollt." (Dr. Cornelia Fischer-Haux, freie Kuratorin Köln/ Paris) |
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Erlanger
Nachrichten vom 14.08.07 Serie "Atelier Besuch" |
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Reiner F. Schulz |
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| - geboren 1954 in Duisburg | |||||||||
| - Berufsausbildung Mess- und Regeltechnik | |||||||||
| - neun Monate als Dockarbeiter in Valparaiso/ Chile | |||||||||
| - Studium der Physik, | |||||||||
| daneben Komposition und Tonstudiotechnik | |||||||||
| - Promotion in Erlangen zum Dr. rer. nat. | |||||||||
| - angestellt bei einem großen deutschen Elektrounternehmen | |||||||||
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"Die
beste Ausbildung für einen Künstler ist ein
Studium der Naturwissenschaften - den Rest lehrt das Leben" |
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Ausstellungen, Vertissagen -
1991 Gruppenausstellung Siemens-Museum München
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